Gestern abend trat
Rainald Grebe im Rahmen der sogenannten Geflügeltage im ausverkauften
Vorderhaus der Fabrik auf. Einem Freund hatten wir zu verdanken, dass wir doch noch an Karten kamen (danke nochmals, Martin). Ich hatte mir ja so einiges versprochen von dem Auftritt, aber es war ein wirklich fantastischer, sehr lustiger Abend: Ich habe lange nicht so viel Sprachwitz erlebt [*]. Dass er die Dynamik, mit der er seine Texte mit und ohne Klavier vorgeträgt, über zweieinhalb Stunden durchhält, erklärt sicher auch, warum Rainald Grebe ein bisschen wie ein Hungerhaken aussieht. Ein sehr cooler Abend und eine wärmste Empfehlung an alle, sich den Herrn mal genauer anzusehen und anzuhören. BTW: Die Geflügeltage mit weiteren guten Leuten gehen noch bis zum 9. Mai. Und im Juli kommt dann
Hagen Rether ins Theater (ebenfalls von der Fabrik veranstaltet).
[*] Das stimmt nicht ganz:
Max Goldt, kürzlich im
E-Werk zu Gast, ist in Sachen Sprachwitz auch nicht zu verachten. Aber eine Lesung hat nicht so viel Dynamik wie ein Klavierkonzert und bietet mehr Möglichkeiten, die Grebe auch zu nutzen weiß, zu improvisieren und zu spielen. Die ein oder andere Grimasse und sonstige Aktion unterstreicht das Ganze dann noch.